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Freitag, 15. Januar 2010
Was ist das?
- - - - - - - - - - - (ä=ae, ö=oe; ü=ue; ß=ss)
Na klar, der griechische Begriff für Altertumskundler. Heute zogen wir uns die Schuhe des - - - - - - - - - - - an und zogen auf den Tell in der Alten Försterei. Dort gab es jede Menge zu entdecken unterm tiefen Schnee. Vor Ort stellte sich die ganze Sache jedoch weit schwieriger heraus als man denken möchte. So manch eifriger Sucher musste mit hängenden Schultern zusehen, wie andere mehrere Ausgrabungen machten. So 'was ist blöd und deswegen wurde später im Warmen alles miteinander geteilt. Jeder konnte die Funde der Anderen ausgiebig begutachten und gemeinsam wurden alle ausgegrabenen Dinge in einer Vitrine ausgestellt. Ich hoffe, dass hat auch die Nichtfinder wieder versöhnt. Wer sich unsere Ausstellung ansehen will ist dazu am 10.Januar zum Gottesdienst herzlich dazu eingeladen. Wer nicht kommen kann/konnte, der schaue einfach mal in unser Fotoalbum. Dort ist ein kleines Video mit unserer Ausstellung zu sehen. Viel Spaß!
PS Ach ja, wir haben übrigens nicht alle vergrabenen Ding finden können. Wer Lust hat, kann im Tell weitere Dinge ausgraben. Viel Glück!
Freitag, 27. Februar 2009
Heute ging's in der Jungscharstunde um die Hochzeit zu Kanaan. Dabei ging es natürlich auch um das Wunder, dass Jesus Wasser zu Wein verwandelte - ein unerklärliches Wunder.
Doch wie sieht es mit Wundern heute aus? Mir fallen da gleich zwei Ereignisse ein, welche aus meiner Sicht ein Wunder waren. Vor einer Woche hatte ich eine Jungscharstunde zum Thema Offenbarung zu halten. Nach anfänglicher Begeisterung machte sich zunehmend Verunsicherung breit. So ging ich mit gedämpften Erwartungen in die Jungschar. Und dann geschah es. Ich legte den Vorbereitungszettel zur Seite und die Stunde sprudelte nur so. Ich hatte plötzlich ganz neue Ideen, welche in der Situation perfekt passten und ich erkannte meine eigene Stunde kaum wieder. Überglücklich stellte ich fest, dass das Thema ankam. Noch oft dachte ich in der darauf folgenden Woche an diesen Freitag zurück und dankte Gott für dieses kleine Wunder.
Das zweite Wunder geschah heute. Meine jüngste Tochter hatte sich an einem sehr beliebten Gymnasium beworben. Auf einen Platz kommen ca. 3 Bewerber und so wird ein Auswahlverfahren angewandt, zu dem auch ein Vorstellungsgespräch gehört. Eben dieses Gespräch verlief katastrophal. Wir waren total niedergeschmettert und die Hoffnung schwand. Verzweifelt betete die ganze Familie um einen Platz an dieser Schule. Heute nun bekamen wir eine Zusage - ein Wunder für uns.
Jetzt könnte man beide Wunder sicher irgendwie erklären. Aber es ist für mich gar nicht das Unerklärliche, was das Wunder ausmacht, sondern der Ort und die Zeit, an denen plötzlich Hilfe kam. Gott sei Dank!
Euer JuLei
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